Anwaltshonorar

Für die Abrechnung anwaltlicher Leistungen gibt es grundsätzlich 3 Möglichkeiten, nämlich die Vereinbarung eines Pauschalhonorars, die Abrechnung nach Stundensatz oder die Abrechnung nach Tarif.

Das Pauschalhonorar hat den Vorteil, dass man die Kosten von Anfang an kennt, Voraussetzung für eine seriöse Vereinbarung eines Pauschalhonorars ist die gute Abschätzbarkeit der zu verrichtenden Tätigkeit.

Bei der Abrechnung nach Stundensatz wird die Höhe des Honorars pro Stunde vereinbart, die Abrechnung erfolgt in der Regel in 10 Minuten-Schritten, die Höhe des Stundensatzes hängt von Bemessungsgrundlage und Schwierigkeitsgrad ab.

Bei der Abrechnung nach Tarif werden das Rechtsanwaltstarifgesetz (RATG), die autonomen Honorarkriterien (AHK) oder das Notariatstarifgesetz herangezogen, ausschlaggebend ist – neben dem Aufwand – in erster Linie die Bemessungsgrundlage. Im Falle eines Gerichtsverfahrens erhält die obsiegende Partei im Verhältnis des Obsiegens die Kosten von der unterlegenen Partei ersetzt.

Empfehlenswert und auch zweckmäßig ist im Falle der Vereinbarung eines Pauschalhonorars oder eines Zeithonorars eine schriftliche Vereinbarung mit konkreter Regelung.

Rechtsanwaltstipp: Sprechen Sie das Thema sofort beim Erstgespräch an, natürlich sind die Anwaltskosten ein wesentliches Thema. Wir wollen für unsere Mandanten erfolgreich arbeiten und nicht mit unseren Mandanten über das Honorar diskutieren.