Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht kann der Errichter schon vor dem Verlust der Geschäftsfähigkeit, der Einsichts- und Urteilsfähigkeit oder der Äußerungsfähigkeit selbst bestimmen, wer als Bevollmächtigter Entscheidungen treffen und vertreten kann.

Beispielsweise ist eine Vorsorgevollmacht dann sinnvoll, wenn eine Person an einer fortschreitenden Krankheit leidet, die das Entscheidungsvermögen beeinträchtigt (beispielsweise Alzheimer oder Altersdemenz), wobei im Rahmen der Vorsorgevollmacht festgelegt werden kann, für welche Angelegenheiten der Bevollmächtigte zuständig sein soll. Wenn gewünscht wird, dass der Bevollmächtigte über das Konto des Vollmachtgebers verfügen kann, ist die Einräumung einer Spezialvollmacht im Rahmen der Vorsorgevollmacht sinnvoll und zweckmäßig, hier wäre es überdies möglich, dem Bevollmächtigten auch eine Zeichnungsberechtigung auf dem Konto einzuräumen.

Auch die Vorsorgevollmacht kann und sollte registriert werden, die rechtliche Beratung ist ebenso wie bei der Patientenverfügung sinnvoll und zweckmäßig.