Was ist bei der Verwendung von E-Rollern zu beachten?

Seit einigen Monaten prägen sie das Stadtbild von Linz, die E-Roller. Auch zahlreiche Mietgeräte sind in der Landeshauptstadt zu finden.

Es ist daher wichtig zu wissen, was beim E-Rollerfahren zu beachten ist, damit ein gefahrloses Miteinander möglich ist. Nachstehend ein kurzer Überblick über die gesetzliche Regelung für das E-Rollerfahren.

Am 1. Juni 2019 tritt die 31. StVO-Novelle in Kraft, die auch einen neu eingefügten „§ 88b Rollerfahren“ enthält. Nach dieser Bestimmung ist

 das Fahren mit elektrisch betriebenen Klein- und Minirollern (in der Folge kurz E-Rollern) auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen verboten. Ausgenommen von diesem Verbot sind Gehsteige und Gehwege, auf denen durch Verordnung der Behörde das Fahren mit E-Rollern erlaubt wurde.

 Die Bauartgeschwindigkeit eines E-Rollers darf nicht mehr als 25 km/h betragen, die Motorleistung darf nicht mehr als 600 Watt betragen.

 Bei der Benutzung von E-Rollern sind alle für Radfahrer geltend Verhaltensvorschriften zu beachten. Es ist daher z.B. auch das Verbot, ohne Freisprecheinrichtung zu telefonieren oder das Alkohollimit von 0,8 Promille zu beachten.

 Es ist verboten, zu zweit auf einem E-Roller zu fahren.

 Gemäß § 88b Abs. 3 StVO haben sich Benutzer von E-Rollern so zu verhalten, dass andere Verkehrsteilnehmer weder gefährdet noch behindert werden.

 Kinder unter 12 Jahren dürfen auf Straßen mit öffentlichem Verkehr, außer in Wohnstraßen, nur unter Aufsicht einer Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, mit einem E-Roller fahren, außer sie sind Inhaber eines Radfahrausweises.

 Hinsichtlich der Ausstattung ist im § 88b Abs. 5 StVO geregelt, dass E-Roller mit einer wirksamen Bremsvorrichtung, mit Rückstrahlern und Rückstrahlfolien, die nach vorne in weiß, nach hinten in rot und zur Seite in gelb wirken sowie bei Dunkelheit und schlechter Sicht mit weißem Licht nach vorne und rotem Rücklicht auszurüsten sind.

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